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Sitzvolleyball ist eine Variante des
Volleyballspiels, die vor allem für Sportler mit Beinbehinderungen
geeignet
ist, da die Prothesen nicht benötigt werden. Kennzeichnend ist der
integrative Charakter dieser Sportart auf nationaler Ebene, da sie ein
Miteinander von Behinderten- und Nichtbehindertensportlern ermöglicht.
Der wichtigste Faktor hierbei ist, dass die Körperbehinderung keinen
Nachteil ausmacht.
Die Mannschaften setzen sich jeweils aus sechs
Spieler/innen zusammen, wobei auf nationaler Ebene mindestens 4 Spieler/innen
mit einer Behinderung auf dem Feld sitzen müssen. Bei offiziellen
internationalen Veranstaltungen müssen hingegen mindestens 5 Spieler/innen mit
einer Behinderung eingesetzt werden. Grundsätzlich ist ein Spieler
international spielberechtigt, wenn er das sogenannte „Minimal Handicap“ vorweisen
kann – wenn er also nicht im Stehen spielen kann.
Das Spiel
Gespielt wird nach den internationalen
Volleyballregeln auf einem 6x10m großen Feld über eine Netzhöhe von
1,15m (bei
Frauen 1,05m). Die Techniken sind hierbei grundsätzlich mit denen im
Volleyball vergleichbar, wobei die Fortbewegung am Boden mit Hilfe von
Armen und Beinen erfolgt. Einzige Unterschiede zum Volleyball sind das
mögliche Blocken der Aufgabe und der vorgeschriebene Bodenkontakt des
Rumpfes zum Zeitpunkt der Ballberührung.
Herkunft
Sitzvolleyball kommt ursprünglich aus den
Niederlanden und wird dort in einem zweistufigen Ligensystem gespielt,
bei dem auch Spieler/innen ohne Behinderung eingesetzt werden.
Sitzvolleyball wird seit nunmehr 40 Jahren in über 60 Ländern der Welt
gespielt und seit 1980 als
paralympische Sportart akzeptiert.
Verbindung von Dynamik und Technik
Durch die kurzen Entfernungen wird Sitzvolleyball zu
einem der schnellsten und dynamischsten Ballspiele überhaupt. Das Spiel
auf einem hohen technischen Level macht es für Zuschauer zu einem
spannenden und
attraktiven Erlebnis. Die athletischen Fertigkeiten der Behinderten
können hier auf einem hohen Niveau präsentiert werden.
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